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082 Das Futurium in Berlin: Wie möchten wir zukünftig zusammenleben, arbeiten und wohnen?

https://futurium.de/de/pressemappen/pressebilder – David von Becker

Die Straßen rund um das Regierungsviertel sind abgesperrt. Polizistinnen und Polizisten, Feldjäger und viele Beamte in Zivil sichern die Zufahrtsstraßen. Aber dies ist nicht der Grund dafür, dass es kaum ein Durchkommen als Fußgänger oder Fahrradfahrer gibt. Es sind die vielen Autos, die alle gleichzeitig zur Rushhour in die schon überfüllten Kreuzungen einfahren, sich gegenseitig die Vorfahrt nehmen und sich auch nicht entblöden, die Radfahrwege und Bürgersteige zu blockieren, um schneller voranzukommen. Dennoch gelangen wir voller Vorfreude und großer Erwartungen zum Futurium in Berlin.

Was ist das Futurium? Kurz und knapp. Das Futurium beschäftigt sich mit der Frage: Wie möchten wir zukünftig zusammenleben, arbeiten und wohnen?

Dabei wird das Hauptaugenmerk auf das Zusammenspiel von Natur, Mensch und Technik gelegt und intensiv beleuchtet.

Kugelspeicher – Jakob Pollen

Doch was hat uns besonders interessiert? Es waren die Themenfelder der nachhaltigen CO2 armen Energiegewinnung und die dafür nötigen Speichermöglichkeiten. Aber auch, wie kann industriell nachhaltig, ökologisch produziert und gebaut werden? Wie kann die Bionik, die sich mit dem Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik beschäftigt, dabei unterstützen und hilfreich sein und viele weitere Themen

037 Tachelespodcast for Orlando

Berlin for Orlando

Den Berlinern ist es möglich, ihre Anteilnahme auf einer Solidaritätsveranstaltung Ausdruck zu verleihen. Vor der Amerikanischen Botschaft  wird es heute Abend (18.06.) einige ein paar kurze Ansprachen und die Verlesung der Opfernamen geben. Das Brandenburger Tor wird ab 21.45 in Regenbogenfarben erstrahlen, um ein Zeichen für Toleranz und Solidarität zu setzen.

Auch wir, Frau Dings und Herr Bumms, sind von dem Anschlag in Orlando auf einen Gay-Club zutiefst erschüttert, werden aber nicht so schnell nach Berlin kommen. Statt dessen haben wir uns überlegt, mit unserem Podcast ein Zeichen zu setzen und um 21.00 Uhr symbolisch an der Mahnwache teilzunehmen.

Nach einer kurzen Einleitung werden wir – I want to break free von Freddy Mercury spielen  und dies in einer Coverversion (GEMA Rechte sollen nicht verletzt werden) von der Ukrainischen Folk Gruppe Solo i Ludy. Diese verkörpert, so finden wir, die Lebensfreude die es braucht, um sich dieser überbordenden Gewalt und Menschenverachtung entgegenzustellen.

Euer Podcastteam Frau Dings und Herr Bumms.