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022 Typisch weiblich oder männlich? Oder: Es ist alles anders und es hat sich nichts geändert

In dieser Folge versuchen Herr Bumms und Frau Dings herauszufinden, was nach landläufiger Meinung einen Mann männlich erscheinen lässt und was eine Frau zur Frau macht. Dafür hat Herr Bumms keine Mühen gescheut und sein Umfeld befragt. Die Ergebnisse dieser ganz persönlichen Umfrage Herrn Bumms deckten sich nur teilweise mit den Weisheiten des www, die Frau Dings versuchte zu entwirren. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigten: Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und deren Stereotypisierung wollten einmal genauer beleuchtet werden!

Vor allem fiel die soziale Wertung der einzelnen Eigenschaften und Zuschreibungen auf, mit denen vermeintlich typisch männliche bzw. weibliche Eigenschaften belegt wurden. Diese ließen Herr Bumms und Frau Dings keine andere Wahl, als sich genauer damit zu befassen und zu fragen:

Warum ist das so?

Wer hat etwas davon?

Muss sich letztendlich alles immer nur um die Fortpflanzung drehen?

Aber hört selbst. Viel Spaß wünschen Euch dabei wie immer Herr Bumms und Frau Dings.

Shownotes:

  • Es ist alles anders und es hat sich nichts geändert (aus: Abgeschminkt 1993): trailer auf YouTube
  • Der Mensch das faszinierende Wesen: Faszination Mensch
  • Typisch männlich – typisch weiblich: focus
  • Was macht eine Frau weiblich und einen Mann männlich?: elitepartner
  • Völler kanzelt Sky-Moderatorin mit chauvinistischer Geste ab: der westen
  • Niederländische Fahrschulen bieten Fahrstunden gegen Sex an: der stern
  • Neues Gesetz – Mager-Models dürfen in Frankreich nicht mehr auf den Laufsteg: der stern
  • 8 Dinge, die Männer an Frauen nicht mögen: elle
  • 33 Dinge, die der moderne Mann endlich kapieren sollte: schlussmitluschig
  • „Du perverser alter Mann“: Yoko und Klaas drehen neue, makabere Version von #heimkommen: meedia

019 Desperate Househusbands - Frauen in Fernsehserien 

Desperate Househusbands war eigentlich eine Satire Sendung des Ö3 Hörfunks aus Österreich, der Titel beschreibt aber ziemlich genau, wie sich die Rolle der Frau seit einigen Jahren in den Serienproduktionen des Fernsehens geändert hat. Auch hier sind wieder einmal die USA führend. Denn laut einer Studie befindet sich die Hoheit über die Fernbedienung auf dem heimischen Sofa in Frauenhand und sie wollen keine Heimchen am Herd sehen, sondern gestandene weibliche Persönlichkeiten mit Einfluss auf Gesellschaft, Wissenschaft und Medizin. Längst vorbei sind die Harriets Olesons der kleinen Farms dieser Welt, die nur als schmückendes Beiwerk dienten, um die Männer besser dastehen zu lassen. 

Vorbei auch die Zeit, dass die Handlung erst fortgesetzt wurde, wenn der Mann auf der Mattscheibe erschien. 

Es sind die Mittvierzigerinnen, die populär sind und in allen Belangen der holden Männlichkeit das Wasser abgraben. 

Doch wie sieht dies genau aus? – Das haben Frau Dings und Herr Bumms unter die Lupe genommen. 

Und wie immer… wünschen wir euch viel Spaß beim Hören.

Shownotes:

015 _Von Hetären, Hübschlerinnen und einem Bockschein - Prostitution im Bann der männlichen Doppelmoral

Frau Dings und Herr Bumms beschäftigen sich in dieser und auch in der nächsten Folge des tachelespodcasts mit dem Thema Prostitution. Ausgangslage ist das Prostitutionsgesetz, das immer wieder novelliert wurde und aktuell von Manuela Schwesig eine Verschärfung erfährt. Wer dabei aber meist aus dem Fokus der Politik gerät, sind die Frauen, die meist unter menschenunwürdigen und teils sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen.

Ist es gerechtfertigt bei der Prostitution vom ältesten Gewerbe der Welt zu sprechen?

Um die Prostitution und die aktuelle Diskussion in Gänze verstehen zu können, ist eine Zeitreise von Nöten. Begleitet Frau Dings und Herrn Bumms durch die Geschichte der Prostitution beginnend in der babylonischen Zeit bei den Tempelprostituierten und landet gemeinsam mit euren FlugbegleiterInnen in ihrer Zeitmaschine im Hier und Jetzt.

Was wird der Erkenntnisgewinn der Reise gewesen sein? Alle aktuellen Bestrebungen einer wie auch immer gearteten Regelung der Prostitution, ob nun moderat und liberal oder aber ausgrenzend, diskriminierend und stigmatisierend, hat es bereits in den verschiedenen Epochen gegeben.

Aktuell befinden wir uns wieder in der politischen Haltung im Mittelalter, wie Frau Dings treffend feststellt und zeigt auf, wie der jetzige Stand im Umgang mit Sexarbeiterinnen aussieht. Außerdem verrät sie auch, wie verschiedene Städte sich des Problems des horizontalen Gewerbes, auf nicht unerheblichen Kosten der Frauen, entledigen.
Ihr wollt wissen, was Verrichtungsboxen sind und warum man nur Mätressen und keine „ehrbaren“ Frauen auf den Gemälden jener Zeit des späten Mittelalters dargestellt sind?
Diese und weitere Fragen beantworten wir euch im Podcast und auch viel Faktenwissen wird es auf die Ohren geben.

Hierbei wünschen wir euch viel Spaß.

Frau Dings und Herr Bumms.

Shownotes: