Archiv der Kategorie: Emanzipation

bezeichnet einen Prozess der Befreiung aus Abhängigkeit und Unmündigkeit sowie der Verwirklichung der Selbstbestimmung, einem zentralen Ziel demokratischer Gesellschaften. Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit der Unterprivilegierung gesellschaftlicher Gruppen (z. B. Frauen-E.) oder politischer Gemeinwesen (z. B. E. der Dritten Welt) verwendet.

TP_61 #metoo

#metoo – müsste eigentlich #wetoo heißen, denn auch Frau Dings und Herr Bums beschäftigen sich in dieser Sendung mit dem Hashtag, unter dem sich immer mehr Frauen als Opfer von sexuellen Übergriffen von Männern  öffentlich zu erkennen geben.

Ins Rollen gebracht wurde die Aktion durch den Skandal um den Hollywoodproduzenten Harvey Weinstein.

Unter #metoo – zu deutsch „ich auch“, kann man lesen, welche Erfahrungen Frauen mit Sexismus, Chauvinismus und Übergriffen gemacht haben.

Frau Dings und Herr Bums diskutieren in dieser Folge darüber, ob sich diese Internetwelle durch die Hirne chauvinistischer Männer spült und diese von Unrat befreit, oder den langen Kampf für Freiheit, Gleichberechtigung und gegen Gewalt mit sexistischer Prägung verwässert.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören.

TP_54: Im Namen der Liebe und Männerschnupfen

In der 54. Sendung haben wir uns über folgende Themen unterhalten:
*Jetzt ist ein guter Zeitpunkt sein Leben zu leben.
*Muss ich mir im Namen der Liebe alles gefallen lassen – bzw. alle meine Wünsche
aufgeben?
*Warum landen immer mehr Männer am 1. Mai auf der Intensivstation für Männerschnupfen?

Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören.

TP_48 Demokratie und Vielfalt erwünscht

 

Bei der aktuellen politischen Entwicklung erscheint es notwendig Stellung zu beziehen und eine Position einzunehmen, die Haltung demonstriert.

Dabei geht es weniger darum zu sagen: Wo stehe ICH, sondern vielmehr: Wo wollen WIR hin? Dabei bezieht sich das WIR auf: WIR alle.

Dazu gibt es in der aktuellen Zeit (Zitat aus Nr. 50/ Wutanfall des kleinen Mannes) einen interessanten Beitrag. Es geht nicht darum sich einer politischen, ethnischen, geschlechtlichen, sexuellen Gruppierung zuzuordnen. Für uns ist das Fazit aus diesem Artikel: Die Zugehörigkeit zur Gattung Mensch verhindert, dass sich zugehörig bzw. ausgegrenzt fühlen in einer Gesellschaft.
Solange ich zu einer Gruppe Mensch gehöre, wird es schwierig sich von einer Untergruppierung unterdrückt zu fühlen.

Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die sprachliche Mitteilungsebene:
Was wird formuliert?

1. Erwähne ich das, was ich nicht will? Schimpfe ich gegen die Unterdrücker und erzeuge damit den Fokus und die Aufmerksamkeit auf das was ich nicht will?

ODER

2. Erzeuge ich mit meiner Sprache ein Bild vom gewünschten IST-Zustand.
Wir wünschen uns eine Gleich-Berechtigung. Eine Gleich-Berechtigung zwischen Menschen. Aller Menschen. Das Recht auf dieser Erde sein zu dürfen, zu leben und das in Freiheit, Würde und Respekt.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören.

Shownotes:

TP_28 Didacta 2016 – Genderpädgagogik im Rollkoffer

didactajpgneuDie weltweit größte Fachmesse für Lernen und Lehren, die „didacta – die Bildungsmesse“, fand vom 16. bis 20. Februar 2016 in Köln statt. Rund 100.000 Besucher/-innen wurden seitens der Veranstalter gezählt. Über 793 Aussteller aus 40 Länder waren vertreten und zeigten die neuesten pädagogischen Neuheiten und Trends.

Wir, Frau Dings und Herr Bumms, waren 2 dieser 100.000 Besucherinnen. Natürlich waren wir aus beruflichen Gründen auf der Messe, jedoch galt unser Interesse auch den Themen Gender & Emanzipation. Hierbei besonders, wie diese von den Ausstellern in ihren Werken und ihrem Material umgesetzt wurden.

Ein Highlight für uns war das Interview mit einem Stabsfeldwebel der Bundeswehr. Und nur so viel sei verraten: Wir standen nicht stramm und fanden den Vertreter der Streitkräfte sehr sympathisch.

Wir wünschen euch wie immer: Viel Spaß beim Hören.

Kleine Anmerkung: Wir bitten die etwas schlechtere Tonqualität zu entschuldigen. Dafür haben wir, so glauben wir, die Atmosphäre sehr gut eingefangen.

TP_17 Wenn Mädchen sich nicht entscheiden können oder: Die Qual der Wahl.

Während die Großmütter viele Anstrengungen auf sich genommen haben, um in Freiheit leben zu können, zieht es einige junge Frauen zurück in ein dogmatisch geprägtes Familienmuster. Absurd? Absolut! Aber: Der Islamische Staat (IS) macht sich ein Phänomen zu Nutze: Wenn es unendlich viele Entscheidungsmöglichkeiten gibt, braucht es gute Orientierungshilfe, um den Überblick zu behalten. Wer die Qual der Wahl hat, kann schon mal unzufrieden werden. In diesem Fall steht der IS gern und tatkräftig zur Verfügung und ködert junge Mädchen mit einer vermeintlichen Lagerfeuerromatik im kriegsgebeutelten Wüstensand. Junge Kriegshelden warten auf junge gebildete Frauen, um ihnen zu zeigen wo es lang geht und nebenbei zeugen sie kleine Islamisten. Warum das so ist, welche Möglichkeiten es gibt dem entgegen zu wirken und was das alles mit der Auswahl an Marmeladengläsern im Supermarkt zu tun hat, erfahrt ihr hier. Viel Spaß beim Hören wünschen Euch

Herr Bumms und Frau Dings.

Shownotes:

  • Wenn deutsche Mädchen ins Beuteschema der IS passen: die Welt
  • Terrormiliz IS rekrutiert Mädchen aus dem Land: swr
  • Tipps für Eltern von Kindern in der Pubertät: Eltern Lerntipp
  • Herzgesteuert: neon
  • Was Frauen in den Dschihad zieht: spiegel online
  • Beratungsstelle Radikalisierung: BAMF
  • Ich weiß nicht, was ich wollen soll – Warum wir uns so schwer entscheiden können und wo das Glück zu finden ist: amazon

Herzlich Willkommen zur 0. Folge

Obwohl der Tachelespodcast ursprünglich als Frauenpodcast im Spannungsfeld zwischen Gleichberechtigung, Emanzipation und Gesellschaft geplant war, wurde schnell klar: Da fehlt ein Mann. Und wie soll man als Frau über Zwischenmenschliches reden, wenn das zwischen Mensch fehlt? Mann und Frau gehören zusammen wenn es um gesellschaftliche Veränderungen, Gleichberechtigung, Hausarbeit, Kinder, Ungerechtigkeiten, sprachliche Feinheiten, Streit und dem Aufräumen mit alten Ansichten und neuen Schnapsideen geht.

Deshalb reden im Tachelespodcast Andrea Baumann und Jakob Pollen alias Herr Bumms und Frau Dings über alles, was sie im Umgang mit Menschen ungerecht finden. Sei es im Bereich Leben, Sprache, Politik, Kultur oder im Bildungsbereich. Dabei geht es ausschließlich darum etwas Licht in die Dunkelheit zu bringen. Mit einem Augenzwinkern, Verständnis und Kreativität. Von Frau zu Mann und von Mensch zu Mensch und von Mann zu Frau…….